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Teil 3: Wirtschaft ist für Menschen da

An die Stelle der gemeinschaftlichen Verbesserung der Versorgung ist ein abstraktes Gewinnstreben getreten, bei dem „Personalkosten“ ein Übel sind, das so weit wie irgend möglich zu vermeiden ist. Die vorhandenen Arbeitskräfte werden mithilfe des Drucks eines Überangebots an Arbeitskräften bis zum Burnout getrieben, die Produktivität pro Mitarbeiter wird erhöht, die Weitergabe der Produktivitätsgewinne an die Mitarbeiter wird aber so weit wie irgend möglich vermieden.

Eines wird dabei allerdings deutlich: Dass die Manager der Unternehmen selbst etwas an dieser Verkehrung der Werte in der Wirtschaft ändern, ist mehr als unwahrscheinlich. Gesellschaft und Politik  müssten hier den Anfang machen, auf ganzer Breite und in ganzer Tiefe, um überhaupt irgendeinen Druck auf die Wirtschaft ausüben zu können.

Doch die reichen Politiker wollen ihre Aktiendividenden und Kursgewinne behalten und die einfachen Bürger erziehen ihre Kinder so, wie sie es selbst gelernt und erfahren haben: „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir niemand. Lebe in Angst vor der Arbeitslosigkeit und leiste deshalb immer mehr als von Dir verlangt wird, um später entlassen zu werden als Dein Kollege. Schau, dass Du und die Deinen gut durchkommen, Gemeinsamkeit ist etwas für die anderen. Nimm immer so viel Du kannst, sonst nimmt es ein anderer.“

Das ist im Kleinen nicht viel anders als die Spielsucht der Superreichen – nur auf existenziellem Niveau. Und genau deshalb ebenfalls unglaublich schwer zu ändern. Wo bei den Reichen der Druck zur Einsicht fehlt, zerschlägt die Existenzangst bei den anderen den Mut zur Änderung.

Vielleicht noch ein Grund, der die erste These dieses Blogs stützt: Die Reichen haben ein Interesse daran, dass es eine breite untere Schicht gibt, die in dieser Existenzangst gefangen ist.

20.1.09 22:06
 


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